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brand eins über Oltmann
Johann A. Saiger

„Kein Witz: Ostfriesen sind heute die erfolgreichsten Vermittler von Schiffsfonds. Mit den niedrigsten Nebenkosten, den höchsten Renditen und den strengsten Prinzipien in einer schillernden Branche.“

 

Mit dem nachfolgenden Lexikon erhalten Sie umfangreiche Erläuterungen zu Fachbegriffen aus dem Finanzsektor allgemein sowie zu branchenspezifischen Fachbegriffen aus dem Marktsegment geschlossener Fondsbeteiligungen.

Die Suchfunktion ermöglicht Ihnen das schnelle Auffinden konkreter Fachbegriffe.

 
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Backbord
Die linke Seite des Schiffes in Vorausfahrtrichtung gesehen. Farbig wird die Backbordseite immer mit rot gekennzeichnet.
Baisse
Mit Baisse wird ein meist längere Zeit andauernder allgemeiner Kursrückgang bezeichnet. Gegensatz: Hausse.
Ballasttank
Spezielle Tanks, vielfach auch in Doppelhülle, die dem Ausgleich der Schiffslage dienen.
Bareboat-Charter
Leasingähnliche Überlassung des reinen Schiffes an einen Charterer. Der Charterer muß sich im Gegensatz zur Zeitcharter selbst um Besatzung, Kapitän sowie um Technik und Wartung des Schiffes kümmern. Anders als bei einer Zeitcharter gehen bei dieser besonderen Vertragsform sämtliche Schiffsbetriebskosten zu Lasten des Mieters/ Charterers.
Baubeschreibung
In der Baubeschreibung werden die Gebäudeart, die Bauweise, die Außen- und Innenanlagen, das Baumaterial sowie Dach und Fassaden beschrieben.
Baugenehmigung
Wer eine Immobilie oder z. B. eine Biogasanlage bauen will, braucht diese behördliche Erlaubnis. Der Bauherr stellt dazu einen Bauantrag beim zuständigen Bauamt. Die Verfahren sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Bauherr
Man spricht von einem Bauherren, wenn Objekte auf eigene Rechnung und eigenes Risiko erstellt werden. Der Bauherr beherrscht das Baugeschehen. Demgegenüber tritt der Erwerber in ein vorformuliertes Vertragswerk ein. Handelt es sich um einen Bauherrn, so gliedern sich die Gesamtkosten in sofort abzugsfähige Werbungskosten sowie Herstellungsaufwand für das Gebäude und Anschaffungskosten für Grund und Boden. Ein Erwerber kann dagegen in der Regel nur wesentlich geringere Werbungskosten geltend machen.
Bauträger
Unternehmen, das in eigenem Namen auf eigene oder fremde Rechnung gewerbsmäßig Bauvorhaben durchführt.
Bearbeitungsgebühr
Von Banken einmalig erhobene Gebühr für die Bearbeitung des Darlehensantrages. Sie wird in der Regel bei der Auszahlung des Darlehens abgezogen.
Beauty-Contest
Entweder die Umwerbung eines Unternehmens, das den Gang an die Börse plant, durch Banken, die es als Konsortialpartner begleiten wollen. Oder - umgekehrt - die Umwerbung von Banken durch das Unternehmen, um diese als Konsortialpartner zu gewinnen.
Befrachtungskommission
Ähnlich der Maklerprovision bei Immobilien, werden auch für vermittelte Chartern Provisionen gezahlt. Die Schiffsmakler vermitteln überwiegend Schiffsraum, Ladungen und Liegeplätze.
Beirat
Fakultatives, als solches jeweils im Gesellschaftsvertrag der Fondsgesellschaft festgelegtes Organ der Gesellschafter, das von der Geschäftsführung regelmäßig über den aktuellen Stand und die Entwicklung der Beteiligungsprojekte informiert wird und bei wichtigen Entscheidungen die Interessen der Anleger vertritt. Der Beirat setzt sich in der Regel zusammen aus dem Rechtberater des Fonds und zwei weiteren Mitgliedern, die durch die Gesellschafterversammlung gewählt werden.
Beitrittserklärung
Die Beitrittserklärung (Zeichnungsschein) ist als Anlage jedem Beteiligungsprospekt im Bereich geschlossener Fonds beigefügt (oder kann mittlerweile als PDF-Datei auf den Internetseiten des jeweiligen Initiators heruntergeladen werden). Die Beitrittserklärung ist die Grundlage für den wirksamen Beitritt zu einem geschlossenen Fonds. Der Beitritt wird erst wirksam mit der Annahme durch die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft. Der Anleger erhält eine gesonderte Annahmebestätigung ausgehändigt.
Beleihungswert
Wert, der zur Ermittlung des Kreditrahmens herangezogen wird.
Benchmarks
Benchmarks, die auch "Milestones" genannt werden markieren herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung. Bei Erreichen dieser Punkte wird z.B. über eine weitere Kapitalzufuhr entschieden. Der Begriff wird auch als Renditeziel oder im Sinne eines Vergleichsmaßstabs verwendet, z.B. Messung der Entwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen derselben Branche.
Bereederungsgebühr
Die Bereederungsgebühr ist eine Vergütung für den Vertragsreeder, welcher sich um die Beschäftigung und die damit in Zusammenhang stehende Aufgaben kümmert. Die Bereederungsgebühr beträgt i.d.R. vier bis fünf Prozent der Bruttofrachterlöse.
Bereederungsvertrag
Im Rahmen des Bereederungsvertrages wird der Vertragsreeder beauftragt, für das Schiff und die Fondsgesellschaft die notwendige Beschäftigung am Markt und damit die Einnahmen zu beschaffen. Dafür erhält der Vertragsreeder einen entsprechenden Anteil an den Chartereinnahmen (üblich sind vier bis fünf Prozent von den Bruttofrachterlösen).
Bereitstellungszinsen
Zinsen, die erhoben werden, wenn ein vereinbartes und zugesagtes Darlehen bis zu einem festgelegten Zeitpunkt nicht in Anspruch genommen wurde.
Best Case
Siehe Szenarien
Beteiligung
Der Anleger wird mit einer Beteiligung im Sinne geschlossener Fonds Mitunternehmer i.d.R. an einer Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG). Die Höhe der Mindestbeteiligung ist jeweils individuell festgelegt.
Beteiligungsdauer
Die Beteiligungsdauer (oder Laufzeit) eines geschlossenen Fonds ist je nach Fondsart unterschiedlich geregelt. I.d.R. weisen Leasing-Fonds eine von Beginn an festgelegte Laufzeit aus, Fondsbeteiligungen im Bereich Schiff, Medien, Umwelt und Immobilien sind von der Beteiligungsdauer her auf keinen fest terminierten Zeitpunkt ausgelegt. Im Zusammenhang mit der Beteiligungsdauer zu beachten ist immer die Problematik der Gewinnerzielungsabsicht, d.h. im Rahmen der Kalkulation muß ein Totalüberschuss erzielt werden.
Beteiligungsprospekt
Geben die Emissionshäuser/ Initiatoren für die Einwerbung von Anteilen Kommanditgesellschaften heraus. Der Beteiligungsprospekt beinhaltet Angaben zum jeweiligen Fondsobjekt (Schiff, Immobilie, Biogasanlage, Film usw.), seiner Beschäftigung, den Gesellschaftsverhältnissen, den steuerlichen und rechtlichen Grundlagen sowie zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft. Entsprechende Richtlinien geben den Inhalt für Beteiligungsprospekte vor.
Betriebskosten
Die Betriebskosten eines Schiffes umfassen sämtliche Ausgaben, die der Schiffsbetrieb verursacht.
Dazu zählen u.a Heuern und Proviant, Versicherungen, Ausrüstungen und Reparaturen, Schmierstoffe usw.
Betriebsstättenfinanzamt
Das Betriebsstättenfinanzamt ist das für die Beteiligungsgesellschaft zuständige Finanzamt, bei dem die Gesellschaft steuerlich veranlagt wird.
Biz
In der Branche üblicher Begriff für Business bzw. Showbusiness.
Blind Pool, -Fonds
Der Filmfonds akquiriert Anlegerkapital, bevor die Projekte des Fonds feststehen und/oder die Projekte noch nicht vertraglich endgültig für den Fonds gesichert sind.
Blue Chips
Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung und einem entsprechend hohen Marktgewicht.
Bodenwert
Der Bodenwert ist ein am Bodenrichtwert der entsprechenden Gemeinde orientierter Wert des Grundstückes einschließlich Erschließungskosten, sofern diese sich in einem angemessenen Rahmen bewegen.
Bond
= festverzinsliches Wertpapier
Bonität
Die Bonität beschreibt die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit eines Schuldners/Emittenten/ Garanten. Garantien sind immer nur so gut wie der Garant.
Bonus-/Malusregelung
Vereinbarung, bei der abhängig von der Zielerreichung des Unternehmens Eigenkapitalanteile zu Vorzugskonditionen vom Verkäufer (Bonus) oder Käufer (Malus) erworben werden können.
Bookbuilding
Preisfindung für neue Aktien. Im Vorfeld sammeln die betreuenden Banken die Zeichnungswünsche potentieller Anleger. Entsprechend der Nachfrage ergibt sich eine Kursbandbreite, innerhalb derer sie den endgültigen Ausgabepreis der Aktie festlegen.
Brady Bonds
Bei Brady Bonds handelt es sich um langfristige Verbindlichkeiten der Schwellenländer, wobei diese Papiere in den meisten Fällen durch Staatsanleihen besichert sind. Die Brady Bonds zählen zu den größten und liquidesten Anleihetiteln der Schwellenländern.
Break-Even Point
Gewinnschwelle. Punkt, ab dem die Erträge aus dem Objekt erstmals die Kosten übersteigen.
Bridge-Finanzierung
Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden. Dies ist oft nötig, um die Zulassungskriterien für den Börsengang zu erfüllen.
Bruttoregistertonne
Altes Maß für das Schiffsvolumen. Eine Bruttoregistertonne entspricht 2,831 cbm.
BRZ
Bruttoraumzahl, Raummaß eines Schiffes
Budget
Die Kalkulation der Herstellungskosten (Budget) führt im Detail die Kostenpositionen auf, die für die Herstellung
z. B. eines Filmes erforderlich sind. Sie umfassen alle above the line costs und alle below the line costs.
Buffer
Puffer. Ausdruck für ungenutzte Kreditlinien oder Barreserven.
Bugstrahlruder
Erleichtert das Manövrieren eines Schiffes. Mit Bugstrahlruderhilfe können Frachter oder Fähren ohne Schlepperhilfe anlegen und ist auch die Fahrt durch Gewässer mit Engstellen möglich.
Bulkcarrier / Erzfrachter
Schiffe, die Massengut (Getreide, Erz, Kohle usw.) befördern. Bulker besitzen große Laderäume, in die das Massengut hineingeschüttet und am Zielhafen, teils mit Greifern, wieder herausgeholt wird.
Bulker
siehe Bulkcarrier
Burn Rate
Zeitspanne, innerhalb der ein Unternehmen das ihm zur Verfügung gestellte Kapital verbraucht hat.
Burn-Out Turnaround
Auch als Restart bezeichnet. Weitgehende Umgestaltung bzw. Restrukturierung eines Unternehmens mit großen wirtschaftlichen Problemen, wobei Dritte neues Kapital in die Gesellschaft einbringen. Die Anteile der Altgesellschafter verwässern dadurch.
Business Angel
Im Idealtyp ein erfolgreicher Unternehmer, der eine Firma aufgebaut und verkauft hat und jetzt einem jungen Unternehmer (-team) mit Geld und Erfahrung beim Aufbau eines neuen Unternehmens zur Seite stehen kann.
Businessplan
Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Unternehmensidee, das Marktpotential, die Unternehmensstrategie, das Management, der Kapitalbedarf sowie die Finanzplanungen der nächsten Jahre aufgeführt sind.
Buy Back
Eine Ausstiegsvariante (Exit). Dabei kaufen die Altgesellschafter Anteile ihres Unternehmen von der VC-Gesellschaft zurück.
BVI (Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V.)
Gegründet am 25. März 1970 in Frankfurt. Zweck ist die Förderung der Investmentidee und die Wahrung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. BVI im Internet.

Börsengang
Siehe IPO und Exit.

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Secur_Baustelle

Über die Baustellen-Webcam wurde im Zeitraum von 7 Monaten aus circa 20.000 Fotos ein Film erstellt, der im Zeitraffer den rasanten Baufortschritt des neuen Selbstlagerzentrums in der Podbielskistraße in Hannover zeigt.

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